Welche Marderschäden zahlt die KfZ-Versicherung

Ob Kabel, Gummis oder Schläuche – wenn der Marder zubeißt, wird es für den KfZ-Besitzer meist teuer. Während einfache Schäden meist über die Teilkaskoversicherung abgedeckt werden, ist die Sache bei Folgeschäden oft komplizierter. Wir erläutern, wann die KfZ-Versicherung welche Schäden zahlt.

Marderschaden – welche Kosten übernimmt welche KfZ-Versicherung?

Die warmen Temperaturen locken nicht nur uns Menschen in Freie. Auch Marder werden aktiver, was an den im Frühjahr deutlich zunehmenden Schäden an Fahrzeugen zu sehen ist. Ist der Schaden erst einmal eingetreten, kann sich der Fahrzeugbesitzer häufig auf hohe Reparaturkosten gefasst machen. Sind nur ein paar Schläuche angeknabbert, halten sich die Kosten in Grenzen. Anders sieht es aus, wenn hierdurch teure Folgeschäden entstehen, die erst später sichtbar werden. Wer gut versichert ist, kann sich glücklich schätzen.

Unmittelbare Schäden und Folgeschäden

Reparaturkosten, welche unmittelbar durch Marderbisse entstehen, werden meist von der Teilkasko einer KfZ-Versicherung abgedeckt. Hier zahlt der Versicherte meist nur die Selbstbeteiligung. Wurde mit der Autoversicherung eine Selbstbeteiligung von 150€ vereinbart, beträgt der Schaden für den Versicherten im Ergebnis 150€. Folgeschäden wie ein zerstörter Katalysator oder ein überhitzter Motor aufgrund von zerstörten Kühlerschläuchen gehören dagegen meist nicht mehr zu den Standardleistungen. Wer sein Fahrzeug gegen Marder-Folgeschäden versichern möchte, muss dies mit seiner KfZ-Versicherung ausdrücklich vereinbaren. Viele Versicherer bieten hierfür entsprechende Tarife an.

Online-Vergleiche vereinfachen die Tarifauswahl

Wer mit dem Gedanken spielt, den Versicherer zu wechseln oder erstmalig eine Autoversicherung abschließen möchte, kann hierfür einen Vergleichsrechner im Internet nutzen. Voraussetzung ist natürlich, dass im Tarifrechner eine Auswahlmöglichkeit für Marderschäden besteht.

So einfach funktioniert´s

Die Abfrage im Vergleich ist ausgesprochen detailliert. Jede Position sollte korrekt beantwortet werden, da sie direkte Auswirkungen auf die Prämie hat. Für den Online-Vergleich selbst wird der Kraftfahrzeugschein noch nicht benötigt, die Typschlüsselnummern kann man über das Portal ermitteln. Soll unter Umständen jedoch später auch ein Antrag online ausgefüllt werden, benötigt man den Schein für die Eingabe der Fahrgestellnummer. Der Online-Antrag unterscheidet sich in keiner Weise von den Antragsprozessen der Service-Versicherer. Die Fragen sind bei fast allen Gesellschaften identisch, der kleine aber feine Unterschied liegt am Ende im Preis.

Wie errechnet sich die Prämie der KfZ-Versicherung?

Neben den Fahrzeugdaten spielen auch die persönlichen Lebensumstände eine Rolle. So wirkt es sich positiv auf die Prämie aus, wenn im Haushalt des Versicherungsnehmers Kinder unter 16 Jahren leben, oder die Kunden Immobilieneigentum besitzen. Online-Vergleiche fragen, ebenso wie der Vermittler, nach der Ausgestaltung des Versicherungsschutzes. Fast alle Anbieter verfügen über unterschiedliche Tarifmodelle, die in der Regel auf Namen wie Basis, Standard und Komfort hören. Dass die Komfort-Lösung einen höheren Versicherungsschutz bietet, als der Basis-Tarif, versteht sich von selbst. Genauso ist es selbsterklärend, dass die Prämie für den Komfort-Tarif natürlich höher ist. Versicherungsvergleiche, gerade für die Autoversicherung, sind immer wieder Gegenstand von Pressemitteilungen.

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