Kosten und Leistungen von Online-Girokonten im Vergleich

Ein Online-Girokonto bietet dem Nutzer verschiedene Vorteile, wie z.B. die Unabhängigkeit von Schalter-Öffnungszeiten, oder der Verzicht auf Kontoführungsgebühren. Welche Bank für Ihren Bedarf günstigste Konto anbietet, können Sie schnell und einfach mit unserem Girokonto-Vergleich berechnen.

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Die verschiedenen Kosten der Girokonten

Der in der Werbung vielfach gebrauchte Begriff „kostenloses Girokonto“ bezieht sich lediglich auf den Wegfall der Kontoführungsgebühren. Da Banken mit einem Girokonto natürlich Geld verdienen wollen, ist die Nutzungs eines Kontos natürlich keineswegs immer kostenfrei möglich. Bei einem Girokonto fallen abhängig von der Nutzung verschiedene Kosten an. Dazu gehören z.B. Zinsen für die Nutzung des Dispokredit, Gebühren für Geldautomatenverfügungen, zusätzliche ec/Kreditkarten, sowie der Versand von Kontoauszügen.

Gebühren für Bargeldverfügungen

Das Geschäft mit den Geldautomatengebühren ist für Banken mitunter sehr einträglich. Während das Abheben von Bargeld am Automat für Kunden des eigenen Instituts meist kostenfrei möglich ist, lauern an so genannten Fremdautomaten bereits die ersten Kostenfallen. Für Fremdverfügungen im Inland bezahlen deutsche Bankkunden häufig zwischen zwei und fünf Euro. Immerhin – einige deutschen Banken bilden Zusammenschlüsse, wie z.B. den Cashpool. Kunden können an den jeweiligen Geldautomaten der angeschlossenen Banken kostenfreie Bargeldverfügungen tätigen. Wer den Geldautomat im europäischen Ausland nutzt, wird mit höheren Beträgen bis zu zehn Euro zur Kasse gebeten. Hierbei berechnet jedoch nicht die ausländische Bank die hohen Kosten, sondern die Hausbank im Inland. Wer diese Kosten vermeiden möchte, sollte für Geldabhebungen im Ausland spezielle Kreditkarten anstelle der EC-Karte nutzen. Online-Banken, wie die DKB (siehe das DKB-Cash-Onlinekonto im Rechner) bieten eine Kreditkarte an, die kostenfreie Bargeldverfügungen auch im Ausland ermöglicht.

Dispokredit als größter Kostenfaktor

Der Dispokredit – kurz Dispo – verursacht bei einem Girokonto die höchsten Kosten. Mit Zinsen im zweistelligen Bereich ist die Nutzung recht teuer. Aus diesem Grund raten Experten dazu, den Dispositionskredit nur für Kontoüberziehungen von wenigen Tagen zu nutzen. Im Idealfall sollte der Saldo schon vor dem nächsten Monatsersten zurückgeführt werden. Wer seinen Dispokredit häufiger in Anspruch nimmt, sollte auf die Höhe der Zinsen achten, und sein Konto dementsprechend auswählen. So ist ein Bankkonto mit günstigeren Dispozinsen vorzuziehen, auch wenn eventuell Kontoführungsgebühren berechnet werden. Die Höhe der Kontogebühren ist im Vergleich zu den Überziehungszinsen eher niedrig anzusehen. Unser Bankenvergleich berücksichtigt die Nutzung des Dispos ebensfalls.

Attraktive Extras – das sollte man wissen

Einige Girokonto-Anbieter offerieren für Neukunden tolle Extras, wie z.B. Guthabenzinsen, eine zusätzliche ec- oder Kreditkarte als Partnerkarte oder einen Sofort-Dispokredit. Jedoch wird dafür häufig ein regelmäßiger Zahlungseingang oder ein Mindestguthaben vorausgesetzt. Neukunden sind gut beraten, sich mit den Geschäftsbedingungen der Banken auseinanderzusetzen – also das ungeliebte Kleingedruckte genau zu lesen.

Girokonto – so profitieren Verbraucher vom Vergleich

Ein Vergleich verschiedener Banken bietet richtig angewandt viele Vorteile, jedoch sollten Nutzer einige Punkte beachten. So sollte das ausgewählte Girokonto den eigenen Nutzungsgewohnheiten möglichst entsprechen. Wer den Dispokredit häufig nutzt, ist gut beraten ein Blick auf die Höhe der Dispozinsen zu werfen. Für Bankkunden die häufig ins Ausland verreisen, sollte das Konto eine kostengünstige oder sogar kostenlose Möglichkeit für Bargeldverfügungen bieten. Auch die Höhe des Verdienstes kann entscheidend sein, da einige Banken eine Kontoführungsgebührenbefreiung vom monatlichen Geldeingang abhängig machen.

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